burn after reading
manchmal dauert es ein bisschen, bis bewegung in eine sache kommt, aber dann, wenn erstmal der anstoß erfolgt ist, kommt alles ins rollen. so ungefähr war es für mich bei „burn after reading“. am anfang schleppt sich die handlung ein bisschen, aber nachdem sich dann das objekt der begierde – eine cd mit scheinbar brisanten informationen – im umlauf befindet, entwickelt sich ein herrliches netz aus verwechslungen und allgemeiner verwirrung und irgendwann weiß keiner mehr, wer eigentlich hinter was her ist.
dabei einfach herrlich glaubwürdig ist brad pitt als einfältiger fitnesstrainer chad feldheimer, der glaubt, mit seiner kollegin linda (frances mcdormand) den ex-cia-mann osbourne cox (john malkovich) erpressen zu können.
aber auch die restliche besetzung (george clooney, richard jenkins) überzeugt und es macht spaß, der handlung zu folgen, die für den zuschauer im prinzip immer überschaubar bleibt. daher macht es umso mehr spaß, zu beobachten, wie die akteure in eine verwechslung nach der anderen geraten.
fazit: interessante story, gut umgesetzt, spannend und dabei lustig, mit anderen worten: kurzweilige unterhaltung.

Hmmm scheiß Auto-Licht!
Ach ja, wie war eigentlich der Baader-Meinhof-Komplex?